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GASTBEITRAG II: KAPERFAHRT 2018 - MONTAG

Am 06. Mai war es endlich wieder soweit: Nach monatelanger Vorbereitung und vieler Absprachen konnten wir nach der Sonntagsmesse unsere Schiffe Barbarossa, Störtebeker und Lady Limburg betreten und uns auf den Weg in unser Headquarter nach Groß Lobke in Niedersachsen machen.
Nach einer vergleichsweisen kurzen Autofahrt wurden Haus und Anlage begutachtet und Bandanas in kreativer Arbeit gestaltet. Zu mehr waren wir nicht mehr in der Lage - die Leiter waren schon jetzt gut geschafft...

Trotzdem starteten wir am nächsten Tag direkt ins volle Programm, immerhin sollte in der bevorstehende Woche möglichst viel erlebt werden.
Also ging es in unser altes Bistum nach Hildesheim und dort in den ehrwürdigen Dom. Die einstündige Führung durch die alten Gemäuer und zum 1000jährigen Rosenstock haben wir mit großem Interesse verfolgt. Im Nachhinein aber war es leider nicht die beeindruckende Bronzetür im Eingangsbereich sondern eher ein unvergleichliches Mittagsgebet, was diesen Besuch so einzigartig gemacht hat.
Es war der allererste Auftritt des zukünftigen Bischofs des Bistums, Pater Dr. Heiner Wilmer SCJ, der von vielen Besuchern und Vertretern der Presse begleitet wurde. Auch von uns - und das nicht irgendwo. Mitten in der Kirche, zwischen Bänken und Besuchern, unter einem riesengroßen Kronleuchter wurde uns ein Stehplatz zugewiesen. Vermutlich zum Leidwesen anderer Besucher, deren Sicht wir nun versperrten. 
Und obwohl wir nun dort für eine halbe Stunde durchgängig standen, auch während verschiedener Reden, können wir doch mit Stolz behaupten, dem zukünftigen Bischof ins Auge gefallen zu sein. Er hat uns zum Pilgern eingeladen - wir sind gerne dabei und freuen uns über die Einladung!

Nach etwas Freizeit in Hildesheim trafen wir uns an St. Michael (UNESCO-Weltkulturerbe) und machten uns von dort aus auf den Weg zum Discgolf. Bei bestem Wetter und äußerlichen Gegebenheiten hatten wir die Chance, bei 8 Löchern unsere Fähigkeiten im Frisbeewurf unter Beweis zu stellen.

Unseren ersten vollen Tag schlossen wir am Haus wieder gemeinsam ab. Nach einer oder zwei engagierten Partien Völkerball schmeckte das Abendessen umso mehr. Wir gingen gut gelaunt ins Bett - es war ein wahrhaftig sehr gelungener Tag!

 

Geschrieben von Merle und Alma, 17 Jahre